Welches sind meine wichtigsten Werte? Gehört Ordnung dazu?

Wir alle gehen mit Wertvorstellungen durchs Leben. Wenn wir nach Wertvorstellungen leben, die nicht unsere eigenen sind, kann das über längere Zeit belasten.




So zum Beispiel, wenn wir verinnerlicht haben, es dürfe zuhause keine Unordnung herrschen. Dann räumen wir ständig auf. Vielleicht ging das noch ganz gut, als keine Kinder da waren. Seit dem ersten Baby aber, ist es schwieriger. Es gibt immer etwas aufzuräumen, und Anderes wird deshalb aufgeschoben - etwa eigene Erholung, Pausen, Angenehmes.


Wertvorstellungen tragen wir oft unbewusst mit uns umher. Es kann sich lohnen, diese Wertvorstellungen zu hinterfragen: Sind das wirklich MEINE wichtigsten Werte?


Ist es mir wirklich so wichtig, dass nichts herumliegen darf? Dass das Spülbecken immer sauber ist? Dass die Wäsche schön gefaltet ist? Dass Socken ordentlich zusammengerollt sind?


Viele Menschen mögen Ordnung. Es wird kaum jemand sagen, sie oder er möge es besonders, wenn ein Chaos herrscht. Aber wir können uns fragen, wie stark wir Ordnung priorisieren möchten.


Das kann beispielweise so aussehen:

  • Wenn wir feststellen, dass uns Ordnung eigentlich gar nicht wichtiger ist, als das Nähebedürfnis unseres kleinen Kindes (z.B. das Bedürfnis nach Zuwendung, wichtig sein), können wir kuscheln, statt sofort die Küche aufräumen.

  • Wenn wir feststellen, dass uns Ordnung eigentlich gar nicht wichtiger ist, als unser eigenes Lustbedürfnis (z.B. Erholung, Angenehmes), kann ich während des Schläfchens des Babys lesen, statt sofort die Wäsche machen.


Natürlich können wir vieles nicht unendlich aufschieben.


Aber häufig haben wir in einzelnen Momenten eine Wahl. Diese Wahlfreiheit kann sehr erleichtern. Und ein Leben möglichst nah an den eigenen Werten zu führen, sehr befreien.

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Linda Rasumowsky

Gründerin mentalwell.mom

Den Zugang zu

psychotherapeutischer Hilfe bei Belastung rund um Mutterschaft zu erleichtern, ist meine Vision mit mentalwell.mom. 

Professionell und attraktiv.

 

Und ich setze mich dafür ein, dass wir in unserer Gesellschaft besser darüber informiert sind, welche Zusammenhänge es zwischen Bedingungen von Mutterschaft und

psychischer Gesundheit gibt.

Um die Gesundheit aller Mütter zu fördern.